Kategorie: Coaching & Kommunikation

Angebot Nr.1: Coaching und Beratung

Angebot Nr.1: Coaching und Beratung

Wir wollen für Sie da sein und wir wollen, dass Sie erfolgreich sind. Coaching und Beratung sind moderne Methoden und hilfreich auf dem Weg zum Erfolg. Darum bieten wir Ihnen an:

  • Rufen Sie uns an, schreiben Sie uns eine E-Mail, nutzen Sie das Anwenderforum. Das kostet Sie und uns nur ein wenig Zeit und schon können Sie erfolgreich weiter arbeiten.
  • Stellen Sie Ihre Fragen, nutzen Sie die Datenexportfunktion in der Software. So können wir Sie bei der Interpretation der Graphiken unterstützen.  Wir schauen uns die Graphiken an und danach können wir telefonieren oder wir schreiben Ihnen eine E- Mail. Das kostet Sie und uns ein wenig Zeit und Sie zahlen bitte eine Fallpauschale von 10,00 € incl. MwSt.

  • Vereinbaren Sie einen Termin zur Beratung. Wir reden mit Ihnen über Fragen der praktischen Anwendung des Raymedy-Systems und anderer complementärmedizinischer Verfahren , über ihre Problemfälle, über Fragen der Praxisorganisation und das Marketing für Ihre Leistungen. Wir können telefonieren oder eine Online-Plattform nutzen. Das kostet Sie und uns so viel Zeit, wie erforderlich ist und Sie zahlen 55,00 € incl. MwSt.
  • Vereinbaren Sie einen Termin zum persönlichen Coaching. Wir wollen, dass Sie erfolgreich sind. Wir wollen aber auch, dass es Ihnen dabei gut geht. Deshalb stehen wir Ihnen gern auch für Ihre persönlichen Fragen und Probleme zur Verfügung. Wir können telefonieren, eine Online-Plattform nutzen oder Sie kommen zu uns nach La Palma. Das kostet Sie und uns so viel Zeit, wie erforderlich ist und Sie zahlen 55,00 € incl. MwSt.

  Ihre Winfried und Carola Scholtz

 

 

 

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Portal de Belén ist online

Portal de Belén ist online

Portal de Belén, unser Traum-Projekt hier auf La Palma hat nun endlich seine eigene Internetseite.
Hier ist die Adresse: www.portal-de-belen.com.


Ihr seid alle herzlich eingeladen! Besucht uns virtuell! Besucht uns real! Wir freuen uns, dass wir inzwischen immer öfter zum Flughafen fahren, um Gäste abzuholen. Immer öfter steht unser Tor offen, damit unsere Gäste gleich auf den Hof fahren können. Manche unserer Gäste machen einfach nur Urlaub hier. Andere kommen, um mit uns gemeinsam Ihre Ideen und Projekte weiter zu entwickeln. Neu ist unser Angebot “KUrlaub” zu machen. Das ist Urlaub mit einem begleitendem Gesundheitscoaching. Warum unser Gäste auch immer hier her kommen, was immer sie hier auch tun, Alle bestätigen uns: La Palma ist nicht nur eine Isel im Atlantischen Ozean. Es ist mehr. Nicht immer kann Jede oder Jeder das sofort für sich selbst so formulieren. Aber man kann es fühlen.
siehe auch: Der achte Schöpfungstag

 

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Der Weg ist (auch) das Ziel

Der Weg ist (auch) das Ziel

In unserer Küche hängt schon seit langem ein Zettel mit dem Spruch
„Ich wünsche dir, dass du nicht immer nur das große Ziel siehst, sondern auch die vielen Wege dorthin genießen kannst.“

Wir sind nun seit 2 Jahren auf einem ganz besonderen Weg.
Vor 2 Jahren im Oktober waren wir das erste mal auf La Palma und haben uns damals entschieden: Hier werden wir leben. Hier werden wir sein. Hier werden wir unsere Vision Wirklichkeit werden lassen und Menschen wirklich helfen. Als ganze Familie mit 4 Kindern zwischen 2 und 8 Jahren geht es nun in ein paar Wochen los.

Wie ist das nun mit diesem Spruch – der Weg ist das Ziel – oder vielleicht doch nicht?
Auf diesem Weg in der vergangenen Zeit gab es viele Etappen. Es gab Pausen, Stolpersteine, Tankstellen (Dankstellen übrigens auch!) und immer wieder auch Abschnitte mit holprigem Gelände. Uns tut es dann gut, die Aussicht zu genießen, innezuhalten… und uns dann wieder den konkreten, nächsten Dingen zuzuwenden, um die nächsten Schritte gehen zu können.

Und dieser Weg soll das Ziel sein?
Ich wage mich, hier zu widersprechen. Nein, ein Weg ist eben nicht „einfach so“ das Ziel. Etappen auf einem Weg werden nur dann zu Zwischenzielen, wenn es eine ganz entscheidende Sache gibt: EIN ZIEL!
Fehlt das Ziel, gibt es auch keine Zwischenziele.
Dann ist jede Pause, jeder Stolperstein, sogar jede Tankstelle eher eine Belastung. Jeder Ausblick – und sei er noch so schön – lässt die Frage lauter werden „wo geht es hin?“. Jede Abzweigung lässt die Zweifel wachsen, ob der Weg „der Richtige“ ist. Jede Wendemöglichkeit stellt immer neu die Frage, ob es nicht vielleicht doch besser ist, wieder zurück zu gehen.

Wir erleben es zur Zeit wirklich oft: Leute hören von unserem Projekt und als Erstes gibt es ein kleines oder auch großes Staunen. „Wow, da habt ihr euch ja was vorgenommen!“
Dem Staunen folgt dann meist relativ schnell die Frage: „Das muss euch aber auch ziemlich schwer fallen, oder?“
Spätestens wenn alles nachfragen nach Schmerz und Traurigkeit scheitert und wir vor allem voller Vorfreude sind und erzählen, wie gut es tut, Dinge einzupacken, auszusortieren, weiterzugeben und ja – auch zu entsorgen, dann folgt in vielen Fällen eine Art Verzweiflung: „Ja, aber ihr hinterlasst doch hier so viel! Ihr habt hier so viel aufgebaut, ihr habt hier ein Haus, ihr habt hier Familie, ihr habt hier Freunde! Und wenn dann dort, so weit weg von hier, Probleme auftauchen…?“

Ja, Probleme gibt es bestimmt mal. Egal, ob ich in Taka-Tuka-Land, Deutschland oder Spanien bin. Macht nix. Pro-bleme sind >für< uns da. Nicht >gegen< uns – sonst hießen sie ja Kontra-bleme.
Ich stehe dann lächelnd und wirklich voller Freude da. Denn diese Freude erfüllt mich in solchen Momenten und das spürt wohl auch mein Gegenüber. Ich laufe förmlich über vor Freude.

Dass uns im Laufe unseres Weges mehrmals die Grundstücke „vor der Nase weg verkauft wurden“, hätte uns vielleicht zum Umlenken bewegt, wenn wir nicht damals als erstes unseren Entschluss gefasst hätten: Ja, wir gehen nach La Palma!

Dass uns Menschen gesagt haben „Sowas könnt ihr doch nicht machen! Mit 4 Kindern auf eine kleine Insel so weit weg!“ hätte uns vielleicht wankelmütig gemacht, wenn wir uns nicht Gedanken darüber gemacht hätten, was WIR wirklich wollen.

Dass uns Leute sagen „Ihr werdet doch hier gebraucht!“, hätte uns vielleicht ein schlechtes Gewissen gemacht, wenn wir uns nicht vorher das Versprechen gegeben hätten, dann endlich WIRK-lich helfen zu können. Mit unserem ganzen Wissen, unseren Erfahrungen und unserem ganzen Sein. Ja, wir werden gebraucht. Inzwischen nehme ich diese Aufgabe voller Dankbarkeit und Vertrauen an und auf La Palma ist der richtige Platz dafür.

Dass wenige Wochen vor unserem Umzug noch immer nicht alle Formalitäten geklärt sind, hätte so manchen meiner Bekannten schon zu 10 Nervenzusammenbrüchen geführt (und das ist keine Formulierung von mir 😉 ) – aber wir haben unser Ziel und das gibt uns innere Sicherheit.

Dass das Ziel eines Tages erreicht ist? Ohje, nun kommen wir wohl an des Pudels Kern. Auch DIE Frage haben wir schon gehört: „Und dann? Wenn dann alles geklärt ist? Die Praxis und das Institut werden übergeben, für das Haus habt ihr Käufer, ein passendes Haus auf La Palma habt ihr auch gefunden – wollt ihr denn dann immernoch dahin?“ Ja! Wollen wir. Und die Vorfreude der Kinder mitzuerleben ist nochmal so schön, wie die eigene Freude. Das Leben ist dann nicht zu Ende, wenn ein Ziel erreicht ist. Denn das eine – vielleicht eben erreichte – Ziel ist ein Etappenziel auf dem Weg zum nächsten Ziel.

Der Weg ist das Ziel…
Ja, wenn es ein Ziel gibt, ist jeder Schritt auf dem Weg auch ein Ziel.
Auf dem Weg tut es nicht weh, den eben gegangenen Schritt hinter sich zu lassen. Er war gut, genau so wie er war und hat mich zum nächsten Platz geführt.
Auf dem Weg liegende Steine werden eingesammelt und als kostbare Erinnerung in der Tasche aufbewahrt, oder sie werden umgangen oder sie werden weggekickt, oder sie werden zum Denkmal. Sie machen den Weg zu etwas Besonderem.
Auf dem Weg liegende Rastplätze werden zum Ruhe finden genutzt. Sie lassen uns tief durchatmen und wir genießen die Aussicht.

Der Weg ist das Ziel – und wir sind auf dem Weg zum Ziel!

Herzliche, zielgerichtete Grüße – Carola

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Tu dir mal was Gutes!

Tu dir mal was Gutes!

Stell dir vor, du bist gerade mal wieder ziemlich genervt. Fertig mit der Welt und eigentlich ist alles um dich herum so ziemlich zu viel.
Das musst du dir nicht vorstellen? Es ist gerade wirklich so?
Auch gut. Oder nein… NICHT gut, aber „…was soll ich schon machen? Solche Zeiten gibt es eben im Leben und da muss ich durch.“ Diesen Satz hast du vielleicht auf der Zunge und in deinen Ohren hallt der gern gegebene Tipp noch nach: „Das wird schon wieder! Tu dir doch mal was Gutes, dann ist das Alles gar nicht mehr so schlimm!“

Jetzt mal ganz ehrlich – ich gebe diesen „Tipp“ ja selbst sehr gern weiter. Sich etwas Gutes zu gönnen, ist wichtig und kann sehr hilfreich sein. ABER – dafür gibt es bestimmte Voraussetzungen.
Sich in die Badewanne setzen um mal so richtig zu entspannen? Nicht die richtige Idee, wenn die Gedankenkreisel in der feuchtwarmen Luft erst recht Dampf aufnehmen.
Einen Abend mit Freunden verbringen um mal wieder auf andere Gedanken zu kommen? Sicher nicht für jede(n) optimal, wenn die Gedanken ständig beim kranken Kind zu Hause (oder gar im Krankenhaus) sind.
Sich vom Mann mal so richtig verwöhnen lassen, mit Kerzen und Massage? Eine ziemlich schwierige Situation, wenn es doch schwelende Konflikte gibt, die eher gelöst als beschwichtigt gehören.
Ein Wellness-Wochenende ganz allein oder nur mit der besten Freundin? Keine entspannende Zeit, wenn währenddessen die Berge zu Hause sich weiter auftürmen und umzustürzen drohen.

Also ist es vielleicht doch besser, sich weiter zusammenzureißen und abzuwarten bis sich die Wogen von ganz allein wieder glätten? Irgendwann …sind die Kinder ja auch wieder gesund, …wird sich Gelegenheit bieten, die Meinungsverschiedenheiten zu klären, …werde ich schon mal wieder Zeit finden mich um den Hauhalt zu kümmern,… Oder?

Wenn ich mich innerlich zerfleddert fühle, hilft mir das Alles nicht unbedingt weiter. Umgeben von vier Kindern wird mir mein Zustand ja  ziemlich schnell und heftig reflektiert und das macht die Sache nicht unbedingt einfacher.

Also was tun? Ich kann diese Frage natürlich für dich an dieser Stelle nicht beantworten, aber du kannst es.
Überlege dir, was dich froh macht. Schau es dir an. Einfach so. Und genieße dieses Gefühl.
Das beeindruckende: Es können und es dürfen beide Empfindungen gleichzeitig da sein. Und du kannst beide genießen. Kein Gefühl ist negativ, aber jedes Gefühl ist wichtig für dich.
Dein Kind ist so richtig hefitg krank und du sollst dich nicht sorgen? Quatsch!
Dir kam jemand blöd und du sollst das einfach „nicht so nahe an dich ran lassen“? Quatsch!
Lass es lieber zu, beobachte dich selber und trau dich, mal so richtig in dich reinzuhören.

Das Alles hat ganz viel mit Authentizität zu tun. Immer nur Sonnenschein bringt keine Pflanze zum Wachsen.
Der „Wechsel der Gefühle“ ist enorm wichtig und beginnt mit anderen Gedanken. Wenn es sich für dich gut anfühlt, dann nimm diesen Wechsel mal ganz bewusst wahr. Denke anders und beobachte, wie sich deine Gefühle verändern. Mach den Versuch ruhig auch mal, wenn es dir gerade so richtig gut geht. Such dir 2 unterschiedliche Gefühlslagen raus – es gibt genügend. Freude, Trauer, Wut, Angst, Vertrauen  … Vergiss den Wechsel nicht! Immer wieder. Hin und her. Vor und zurück. Und wenn du magst, bewege dich dazu. Geh ein paar Schritte vorwärst und beim Wechsel der Gefühle leg den Rückwärtsgang ein. Oder setze dich bequem hin und lehne dich zu einer Seite. Spätestens wenn es unangenehm wird, wechsle langsam die Seite und dabei auch die Gefühlslage.
Du wirst merken, es klappt.
Gib dir einen „Schubs“ 😉 Keine Angst – du kommst immer wieder zurück zu deiner Ausgangsposition. Du sollst ja nicht vor ihr davonlaufen. Es ist wie beim Schaukeln. Und mit ein wenig Schwerelosigkeit ist das Schwere besser zu ertragen. Es darf sogar mit schaukeln.
Ich wünsche dir eine bewegte Zeit,
Carola

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Entschuldige, dass ich mich entschuldige

Entschuldige, dass ich mich entschuldige

Wer kennt das nicht? Kinder streiten sich und eine „Entschuldigung“ wird fällig… Ich selbst war als Mutter nicht aufmerksam und bin Jemandem auf den Fuß getreten und eine Entschuldigung wird fällig… Solche Beispiele gibt es zuhauf.

Ist euch schon mal aufgefallen, was wir da von uns – und besonders von den Kindern verlangen? Für kleine Kinder ist allein das Wort „Entschuldigung“ eine enorme Herausforderung (über Sinn und Unsinn des Themas „Schuld“ schreibe ich jetzt gar nicht weiter – das würde wohl mehrere Seiten füllen). Ich werde nun NICHT in das Horn stoßen, dass solche Schritte für Kinder gar nicht nötig wären und eine entsprechende Reaktion von uns Erwachsenen gar nicht von den Kindern verlangt werden soll. Aber – können wir es den Kindern nicht ermöglichen, dass es eine Geste oder Handlung gibt, die von Herzen kommt und die BEIDEN Seiten gut tut?

Vergebung

Mit den zwei kleinsten meiner vier Kinder habe ich in den ersten Jahren sehr viel mit Babyzeichensprache kommuniziert. Das heißt, wir tun es aktuell wieder sehr intensiv. Die Kleinste ist ja noch keine zwei Jahre.
Wer das nicht kennt: Ähnlich wie in der Gebärdensprache werden einfache Bewegungen zeitgleich zum gesprochenen Wort eingesetzt. Die Kinder beginnen oft sehr zeitig, diese Bewegungen nachzuahmen und können sich gezielt verständigen – noch bevor sie die Worte klar artikulieren können. Für uns als Eltern war und ist das eine große Unterstützung, das Kind besser zu verstehen.

Zurück zum Thema. In der Babyzeichensprache gibt es ein wunderbare Zeichen für „Entschuldigung“: Mit meiner rechten Hand streiche ich in sanften, kreisenden Bewegungen über meinen linken Handrücken. Dazu spreche ich die Entschuldigung auch aus (bei uns heißt es übrigens meist „es tut mir leid“ 😉 ).

Ist das nicht herrlich? Ich streiche(l) meine eigene Hand. Ich bin liebevoll zu mir selbst.
Ich habe vielleicht eben jemandem weh getan. Trost bekommt der Andere. Genau das ist es aber, was ich doch auch brauche. Nicht nur mein Gegenüber braucht Trost, weil vielleicht der kleine Zeh getreten wurde. Ich selbst habe es nötig, liebevoll behandelt zu werden, weil ich doch jemandem ein „Leid getan“ habe. Und nun tut es mir selbst „Leid“.

Was ich dem Anderen mit einer so schönen Bewegung zeigen kann, ist deutlich mehr als ein abgedroschenes, nach unten gebrummeltes „Entschuldigung“.
Diese Geste bringt uns immer zum Lächeln. Es ist eine vielsagende und liebe-volle Geste. Sie öffnet – die Hände, die zuvor vielleicht zur Faust geballt waren – die Seele, die eben noch auf „Rückzug“ aus war – die Herzen füreinander, um wieder aufeinander zuzugehen.

Übrigens: Kinder beginnen relativ oft damit, irgendwann auch bei dem Anderen die Hand zu streiche(l)n. So sind Kinder. Sie verzeihen gern… Da strömt die Liebe immer wieder über.

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Perfekte Eltern?

Perfekte Eltern?

Perfekte Eltern?
– von Carola für alle Eltern und für die, die es werden wollen –

Es gibt viele Ratgeber, die Eltern versprechen, perfekte Eltern werden zu können. Schaue ich in diese Ratgeber, finde ich eine Palette von Tipps und Hinweisen, die unterschiedlicher nicht sein könnten.
Von „lassen Sie ihr Kind unerzogen leben, es weiß selbst am Besten, was es will“ bis hin zu „gelebte Konsequenz muss dem Kind notfalls schmerzlich bewusst gemacht werden“ ist alles zu finden.
Was inzwischen allgemein auffällig ist, sind die nicht vorhandenen festen Rollenverständnisse. Es darf nichts zu festgelegt klingen, so könnte sich ja jemandem diskriminiert fühlen…
Doch ist es nicht genau das, was ein Kind braucht?
Eltern, die wissen, wer sie sind?
Eltern, die zu dem stehen, was sie sind?
Eltern, auf die sich das Kind verlassen kann.
So kann sich ein Kind auf seine Mutter, auf seinen Vater einstellen. Es kann sich auf seine Eltern verlassen – mit allen Stärken, Schwächen, Macken und Liebenswürdigkeiten.
Kinder, die sich auf etwas verlassen können, machen spannende Erfahrungen: Sie haben Erwartungen an eine Situation und diese Erwartungen werden erfüllt. Sie lernen schnell ihre Möglichkeiten und Grenzen kennen und können sie bald auch in andere Situationen übertragen. Diese Sicherheit ermöglicht es Kindern, sich selbst in einem vertrauten Rahmen auszuprobieren und ihren eigenen Weg zu gehen. So macht es Spaß, in Prozessen zu denken.
Gibt es denn überhaupt perfekte Eltern?
Eltern
Meist höre ich: „Ach was – Alle Eltern haben doch etwas unperfektes… so `nen Anspruch sollte man gar nicht erst haben!“
Meine Meinung dazu: Es gibt etwas viel Besseres.
Keine perfekten Eltern, aber dafür die BESTEN Eltern für die besten Kinder.
Alle Eltern, die sich trauen, ihren Kindern vorzuleben, wer sie wirklich sind, sind die Besten Eltern, die sich ein Kind wünschen kann.
Jeder Vater, der sich traut, seine Tränen vor seinem Sohn zu zeigen ist unvergleichlich wichtig.
Jede Mutter, die sich traut, über ihren Ärger offen zu reden und ihn nicht zu verniedlichen, ist für ihre  Tochter prägend.
Keiner kann mit noch so viel Mühe und Arbeit erreichen, PERFEKT zu werden.
Sei einfach DU…
Lebe deine Stärken (du gibst sie an deine Kinder weiter),
lerne deine Macken lieben (deine Kinder lieben dich dafür),
stehe zu deinen Schwächen (Kinder sind großartig im Verzeihen),
schau dir deine Ängste an (du kannst sie vor deinen Kindern eh nicht verstecken),
umarme deine Liebenswürdigkeit (das ist es, was die Kinder tun).

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