Manchmal fällt mir etwas ein. Ja, es fällt förmlich in mich hinein und dann ist es da. Es bewegt mich. Es lässt meine Gedanken kreisen. Es lässt mich Wege erkennen, die gangbar sind. Ich mag solche Einfälle. 

Hier will ich solche Einfälle mit Euch teilen. Vielleicht zeigen sie Euch auch Wege, die Ihr gehen könnt. Vielleicht fällt Euch etwas dazu ein. Und vielleicht wollt Ihr das dann mit mir teilen. Ich würde mich sehr freuen! 

Wir brauchen Wurzeln

Rein botanisch betrachtet, klingt dass etwas seltsam. Menschen haben doch keine Wurzeln! Und doch wird diese Metapher oft benutzt um eine lebenswichtige Sache zu beschreiben.

Als wir uns von Freunden und Bekannten in Deutschland verabschiedet haben, wurden wir oft gefragt, was wir mit unseren Wurzeln machen. Wir hätten doch hier, in Ostdeutschland unsere Wurzeln, wurde uns gesagt. Kann man da so einfach irgendwo anders hingehen?

So habe ich wieder einmal über dieses Bild der „Wurzeln der Menschen“ nachzudenken.

Das Leben ist schön!

Das Leben kann so schön sein. Da frage ich mich manchmal, warum es das nicht auch ist. Und wenn ich mir dann anschaue, warum das Leben gerade eben nicht schön zu sein scheint, dann beobachte ich ganz spannende Situationen. Ich bin sicher, wenn ich jetzt ein bisschen „aus dem Nähkästchen“ plaudere, kommt dir das sehr bekannt vor.

Wenn der Sturm tobt

Das ist hier auf La Palma nichts Besonderes. Es gibt viele Tage, an denen es sehr windig ist und das Meer Schaumkronen trägt. Sturm gehört hier quasi zum Alltag. Ich finde es schön und genieße es immer wieder, bei starkem Wind am Meer zu stehen und den Wellen zuzuschauen und die vielen feinen Salzwassertropfen auf der Haut zu spüren, die durch die Luft fliegen. Danach muss ich mir immer die Brille putzen, weil so viel Salz auf den Gläsern ist, dass ich nicht mehr klar sehen kann. Aber um solchen Sturm geht es heute nicht. Es geht gar nicht um Wind. Es geht um etwas, was Du oft spürst, wie den Wind.